Wofür es gedacht ist
Ein Kunde beschreibt, was er sich vorstellt. Am Ende des Gesprächs steht die Frage, die jedes Projekt entscheidet: Was kostet das ungefähr? Wer darauf erst nach zwei Abenden mit einer Tabellenkalkulation antworten kann, hat den Auftrag oft schon verloren.
Fleet Planner ist für diese Lücke gebaut. Grundriss laden, Maßstab einmal festlegen, Komponenten aus der Bibliothek auf den Plan stempeln. Die Kalkulation entsteht dabei von selbst, Position für Position, mit Material und Montagezeit. Am Ende kommt ein Blatt mit deinem Logo heraus, das der Kunde versteht.
Gedacht ist das Werkzeug für Integratoren, Elektrobetriebe und alle, die Smart-Home-Anlagen verkaufen, bevor sie sie bauen. Ein Angebotsprogramm soll es ausdrücklich nicht werden: Es kennt keine Kundenverwaltung, keine Angebotsnummern und keine Rechnungen.
Was die Beta kann
Grundriss und Maßstab. Bild pro Ebene laden, einmal eine bekannte Strecke abmessen und die Länge eingeben. Danach rechnet der Plan in Metern, und die Zeichnung stimmt.
Bibliothek mit 140 Einträgen. Funktional benannt und protokollagnostisch: Ein Bewegungsmelder ist ein Bewegungsmelder, ob er nun über KNX, Zigbee oder Matter spricht. Das deckt Neubau und Nachrüstung mit derselben Liste ab. Jeder Eintrag bringt Richtpreis, Montagezeit und ein Symbol mit.
Eigene Komponenten und eigene Symbole. Was fehlt, trägst du selbst ein, mit eigenem Preis und eigener Zeit. Eigene Symbolbilder gehen genauso. Die eigene Bibliothek lässt sich als .hafmlib-Datei sichern und auf einen anderen Rechner mitnehmen.
Räume selbst zeichnen. Wenn kein Grundriss vorliegt: Wände ziehen, Türen und Fenster setzen, Texte platzieren, mit Fangpunkten und Längenanzeige am Zeiger. Die Zeichnung landet im PDF gleich mit.
Kalkulation, die mitläuft. Positionsliste mit Gliederung, editierbaren Einzelpreisen, freien Positionen und Zuschlägen, die vor oder nach der Steuer greifen dürfen. Die Summe steht immer schon da, nicht erst am Ende.
Export mit deinem Branding. PDF für den Kunden, samt Grundriss und Legende je Ebene. .xlsx zum Weiterrechnen mit echten Zahlen. CSV für alles andere. Logo, Firmenname und Zusatzzeile stellst du einmal ein und sie gelten für jedes Projekt. Der Einkaufspreis verlässt das Werkzeug nie, auch nicht als versteckte Spalte.
Fünf Sprachen. Deutsch, English, Español, Français und Hrvatski, samt der Katalognamen, zur Laufzeit umschaltbar.
Was es noch nicht kann
Es ist eine Beta, und diese Punkte fehlen bewusst oder noch:
- Offline arbeiten. Der Einstieg braucht heute eine Verbindung. Die Anlage im Keller ohne Empfang ist genau der Fall, für den das kommen soll, aber gebaut ist es nicht.
- Grundrisse aus PDF. Architekten liefern PDF, das Werkzeug nimmt bisher nur Bilder (PNG, JPG, WebP). Ein Screenshot der PDF-Seite ist der Umweg.
- Die Zeichnung mit der Tastatur bedienen. Wände, Türen, Fenster und Texte sind nur mit Maus oder Finger erreichbar. Das ist eine Zugänglichkeitslücke und steht als solche auf der Liste, nicht als Kleinigkeit.
- Herstellervarianten im Katalog. Das Werkzeug kann sie vollständig, der Katalog führt aber noch keine: Eine Variante ohne belegbaren Straßenpreis wäre ein Schätzwert, der wie eine Zusage aussieht.
- Die Einrichtungszeit bepreisen. Sie wird als Kennzahl ausgewiesen, geht aber in keinen Betrag ein, solange der Satz dafür nicht feststeht.
- Zwischen Geräten synchronisieren. Ohne Konto gibt es keinen Abgleich. Der Umzug läuft über die exportierte Projektdatei.
Systemvoraussetzungen
| Anforderung | Wert |
|---|---|
| Gerät | Alles mit aktuellem Browser: Windows, macOS, Linux, iPad beim Kunden vor Ort |
| Browser | Chrome, Edge, Firefox oder Safari in aktueller Fassung, mit JavaScript |
| Installation | Keine. Link öffnen genügt, es wird nichts heruntergeladen und nichts eingerichtet |
| Konto | Keines. Keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse, keine Bestätigung |
| Speicher | Einige MB im Browserspeicher pro Projekt, je nach Größe der Grundrissbilder |
Datenschutz und Netzwerkverhalten
Kein Backend, kein Login, kein Cookie, kein Tracking. Die Seite lädt die Anwendung und den Katalog, danach bleibt sie stumm: Es gibt keinen Dienst, an den ein Projekt gesendet werden könnte, weil es keinen Server dahinter gibt. Grundrisse und Preise sind oft Kundendaten, und Kundendaten gehören nicht in eine fremde Cloud, nur weil ein Werkzeug bequem ist.
Projekte, Bilder, die eigene Bibliothek und das Branding liegen in der Datenbank des Browsers, Spracheinstellung und zuletzt benutzte Komponenten daneben im lokalen Speicher. Beides bleibt auf dem Gerät. Der Preis dafür steht oben im Hinweis: Was nur im Browser liegt, verschwindet mit dem Browser. Exportieren ist hier kein Zusatzschritt, sondern die Sicherung.
Rückmeldungen
Fleet Planner ist kostenlos und ein Nebenprojekt von HA Fleet Manager. Rückmeldungen sind ausdrücklich erwünscht, besonders zum Katalog: welcher Eintrag fehlt, welcher Richtpreis danebenliegt, welche Montagezeit in der Praxis nicht hinkommt. Eine E-Mail an info@ha-fleet-manager.com genügt. Wer schreibt, aus welcher Region und mit welchem Gewerk er rechnet, hilft am meisten.